Wir warnen erneut vor dem unbedachten Einsatz von Mährobotern im eigenen Garten. Jedes Jahr werden tausende kleine Wildtiere getötet oder durch die scharfen Messer schwer verletzt. Auch wenn viele Anbieter von Mährobotern etwas anderes beteuern - Igel und andere Kleintiere können von den Geräten überrollt oder den Messern erfasst werden. Gerade Igel, die bei Gefahr nicht wegrennen, sondern sich an Ort und Stelle zusammen kugeln, werden besonders häufig Opfer der Mähhelfer. Oft schleppen sie sich schwer verletzt ins Unterholz und verenden dort qualvoll. Manche haben Glück und werden gefunden und in Auffangstationen oder Tierschutzvereinen versorgt und aufgepäppelt. Erste Nachrichten und schlimme Bilder von verletzten Tieren haben uns bereits erreicht.

Bitte lasst die Geräte niemals unbeaufsichtigt in den Abend,- und Nachtstunden laufen, denn gerade dann sind viele Igel unterwegs. Ihr müsst aber auch tagsüber gut aufpassen, denn einige Igel sind jetzt erst aus der Winterruhe aufgewacht und völlig ausgehungert auch am Tage auf Nahrungssuche. Außerdem haben Eichhörnchen und andere Wildtiere bereits Jungtiere, die unsere Gärten erkunden und verletzt werden können.

Bedenkt bitte auch, dass Blindschleichen, Kröten, Spinnen und Insekten gar keine Chance haben den scharfen Messern zu entkommen. Wem unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt am Herzen liegt, sollte deshalb ganz auf Mähroboter verzichten und auf einen naturbelassenen Garten setzen. www.tierschutzbund.de/igelschutz